Die DSGVO-KI-Checkliste: 6 Punkte, mit denen dein Betrieb KI rechtssicher nutzt
Stand Juni 2026 · von KI-Sprung (ki-sprung.com) · Zum Abhaken — am besten ausdrucken oder als PDF sichern.
Inventur: Welche KI-Tools nutzt ihr — auch inoffiziell?
Frag dich und dein Team ehrlich: Wer nutzt ChatGPT, Canva, DeepL & Co. — auch privat installierte Versionen für Firmenzwecke („Schatten-KI")? Ohne Inventur kein Schutz.
Keine Kundendaten ohne AVV eingeben
Sobald personenbezogene Daten (Namen, E-Mails, Kundendetails) in ein KI-Tool fließen, brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA) mit dem Anbieter.
Training-Opt-out aktivieren
Viele KI-Anbieter nutzen deine Eingaben standardmäßig zum Training ihrer Modelle. Das lässt sich fast überall abschalten — machen die wenigsten.
EU-Alternativen bevorzugen, wo es passt
Tools mit EU-Servern und EU-Firmensitz machen die DSGVO-Compliance deutlich einfacher — kein Drittlandtransfer-Thema.
Team-Regeln aufstellen (eine Seite genügt)
Die größte DSGVO-Gefahr ist nicht das Tool — es ist der gut gemeinte Mitarbeiter, der Kundendaten in den Chat kopiert.
Kennzeichnungspflichten ab August 2026 im Blick
Mit dem EU AI Act kommen ab August 2026 Transparenzpflichten: KI-generierte Inhalte müssen in bestimmten Fällen als solche erkennbar sein (z. B. Deepfakes, KI-Chatbots im Kundenkontakt müssen sich zu erkennen geben).
🎁 Bonus: Die 5 Starter-Prompts, die sofort Zeit sparen
- E-Mail-Entwurf: „Schreib eine professionelle, freundliche Antwort auf diese Kundenanfrage: [Anfrage einfügen — ohne echte Namen]. Ton: hilfsbereit, kurz."
- Angebots-Text: „Schreib eine Leistungsbeschreibung für ein Angebot. Gewerk: [X]. Leistung: [Stichworte]. Verständlich für Laien, keine Preise."
- Social-Post: „Mach aus diesem Gedanken 3 Social-Media-Posts (kurz/mittel/lang): [dein Tipp der Woche]."
- Zusammenfassung: „Fasse dieses Dokument in 5 Stichpunkten zusammen und nenne 3 Risiken: [Text einfügen]."
- Korrektur: „Korrigiere Rechtschreibung und Grammatik, behalte meinen Ton bei: [Text]."